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Brandenburg hat - wie die anderen ostdeutschen Bundesländer - eine ganz eigene, deutschlandweit
herausragende Naturausstattung, die sich in dem geflügelten Wort vom „Tafelsilber der Deutschen
Einheit” manifestiert hat. In Brandenburg sind damit beispielsweise die seit langem als Erholungsgebiete
bekannten Landschaften wie der Spreewald, die Märkische Schweiz oder das Schlaubetal gemeint. Landstriche wie
das Westhavelland, der Niederlausitzer Landrücken oder das Uckermärkische Seengebiet zählen dagegen (fast noch)
zu den Geheimtipps unter den naturliebenden Ausflüglern. Alleen, Hecken und Streuobstwiesen beleben hier das Land,
Dörfer fügen sich harmonisch in die Umgebung ein, und große Industrieanlagen oder überdimensionierte
Gewerbegebiete fehlen. Dafür ist Platz für Lebensräume bedrohter Arten wie Weiß- und Schwarzstorch, Kranich und
Seeadler - um nur die imposantesten Vogelarten zu nennen.
Ganz neuartige Wege werden inzwischen beschritten, um die vorhandenen Natur- und Kulturlandschaften
zu erhalten, eine ökologische Landnutzung durchzusetzen und den sanften Tourismus zu fördern. Dazu wurden
Naturparks, Biosphärenreservate und Nationalparks eingerichtet.
Das Autorenpaar Bettina Klaehne und Carsten Rasmus stellt mit Unterstützung der Stiftung
NaturSchutzFonds Brandenburg im Erlebnisführer Naturparks in Brandenburg als achten Band der Reihe
„Auf in die Mark Brandenburg!” alle 15 Großschutzgebiete in Wort und Bild vor. Jeweils zwei
ausführlich beschriebene Touren zu Fuß und / oder mit dem Fahrrad
führen in die landschaftlichen Perlen Brandenburgs, wie das Untere Odertal, das Stechlin-Ruppiner Land, den
Hohen Fläming, das Dahme-Heideseen-Gebiet oder die Nuthe-Nieplitz-Region, um einige weitere zu nennen. Im
Vorwort weist der Umweltminister des Landes Brandenburg, Wolfgang Birthler, auf die enorme Bedeutung der
Großschutzgebiete hin. Wichtige Adressen kultureller und touristischer Einrichtungen, Unterkünfte und
Ausflugstipps sowie ein Literaturverzeichnis runden das Buch ab. |